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Oswald Metzger beklagt fehlendes Wirtschaftswissen der Politiker

Diskutierten im Alten Landtag Oldenburg (von links): Vorstandsvorsitzender des KLEINEN KREISES, Professor Dr. Heinz-W. Appelhoff, Oswald Metzger und KLEINER KREIS-Geschäftsführer Jürgen Lehmann.
Diskutierten im Alten Landtag Oldenburg (von links): Vorstandsvorsitzender des KLEINEN KREISES, Professor Dr. Heinz-W. Appelhoff, Oswald Metzger und KLEINER KREIS-Geschäftsführer Jürgen Lehmann.

Oldenburg. Als "Koalition der Volksbeglückung" bezeichnete Oswald Metzger die Große Koalition. Vor mehr als 200 Gästen referierte der Haushalts- und Finanzexperte in der Veranstaltung "Marktwirtschaft aktuell" des KLEINEN KREISES im Alten Landtag Oldenburg am 17.03.2014.

Der Vorstandsvorsitzende des KLEINEN KREISES, Professor Dr. Heinz-W. Appelhoff, begrüßte die Gäste, darunter auch Schülerinnen und Schüler des Alten Gymnasiums Oldenburg und des Herbartgymnasiums Oldenburg. Professor Appelhoff kritisierte angesichts der geplanten Mütterrente und der Rente ab 63 die "Umverteilungsorgie" von SPD und CDU. Das entsprechende Geld fehle für wichtige Zukunftsinvestitionen. "Momentan wird Politik für die Vergangenheit gemacht", konstatierte Appelhoff und bezweifelte, dass die Große Koalition den aktuellen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen gewachsen sei.

Oswald Metzger beklagte in seinem Vortrag das fehlende wirtschaftliche Wissen vieler Politiker. Er plädierte für eine Rückbesinnung auf marktwirtschaftliche Positionen und eine Aufwertung des Unternehmertums in der Gesellschaft. Ohne Unternehmer gebe es keine Arbeitsplätze, erklärte Metzger. Leider gehe die Kultur der Selbstständigkeit verloren, zugleich gebe es immer mehr ökonomische Analphabeten. "Ludwig Erhard würde sich im Grabe umdrehen, wenn er sähe, was im Namen der sozialen Marktwirtschaft in Deutschland alles passiert", sagte Metzger.

Erstmals hatte der KLEINE KREIS Schüler und Schülerinnen Oldenburger Gymnasien eingeladen. "Wir wollen für die soziale Marktwirtschaft werben und es sind ja vor allem junge Menschen, die wir überzeugen müssen", so Vorsitzender Professor Appelhoff.