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Umweltminister Stefan Wenzel zu Gast beim cramer ampts mahl

Der Vorstand des KLEINEN KREISES begrüßte Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Mitte) zum 42. cramer rampts mahl in Vordersten Thüle (von links): Klaus Mecking, Gert Stuke, Dr. Jörg Bleckmann, Professor Dr. Heinz-W. Appelhoff, Matthias Brückmann, Felix Thalmann, Martin Grapentin, Dr. Ulrich Knemeyer, Geschäftsführer Jürgen Lehmann und Dr. Peter Waskönig.
Der Vorstand des KLEINEN KREISES begrüßte Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Mitte) zum 42. cramer rampts mahl in Vordersten Thüle (von links): Klaus Mecking, Gert Stuke, Dr. Jörg Bleckmann, Professor Dr. Heinz-W. Appelhoff, Matthias Brückmann, Felix Thalmann, Martin Grapentin, Dr. Ulrich Knemeyer, Geschäftsführer Jürgen Lehmann und Dr. Peter Waskönig.

Vordersten Thüle. Er sagte viel, indem er nichts sagte. Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel, Ehrengast beim traditionellen cramer ampts mahl des KLEINEN KREISES, mied vor den rund 160 Gästen in Pollmeyers Bauernstuben in Vordersten Thüle am 19.05.2014 das Thema Küstenautobahn und verwies auf eine genaue Prüfung aller Straßenbauprojekte nach Dringlichkeit durch die Landesregierung. Zuvor hatte der Vorsitzende des KLEINEN KREISES, Professor Dr. Heinz-W. Appelhoff, sich in seiner Begrüßung vehement für den Bau der Autobahn "als wichtiges nationales und europäisches Projekt" ausgesprochen.

Dies gelte auch für den Ausbau der Europastraße 233, eines der Schlüsselprojekte im Oldenburger Münsterland, so Appelhoff weiter. Es gebe viele Anwohnerproteste, aber die Regierung müsse sich hinter dieses Projekt stellen. "Es ist ja grundsätzlich richtig, der Bevölkerung frühzeitig Einblick in die Planung neuer Autobahnen und Bundesstraßen zu geben. Es darf aber nicht sein, dass sich die Politik hinter den Kommentaren und Internet-Einwendungen der Bürger versteckt - gerade wie es politisch opportun erscheint."

Der Vorsitzende des KLEINEN KREISES erinnerte den Umweltminister an die Aussagen des Grünen-Politikers Jürgen Trittin, dass die Energiewende den Bürger nicht mehr als eine Kugel Eis im Monat kosten werde. Die Realität sehe aber anders aus. Strom aus Sonne und Wind sei nicht nur teuer, sondern müsse auch im Ausland "entsorgt" werden, weil am Markt vorbei produziert werde. Zudem seien viele Unternehmen aus der Region aus der EEG-Umlagen-Befreiung gefallen. "Hier muss die Landesregierung unbedingt etwas tun, um die Wettbewerbsfähigkeit dieser Unternehmen zu sichern", erklärte Professor Appelhoff.

Umweltminister Stefan Wenzel betonte, dass die Energiewende große Chancen für die Wirtschaft biete, wenn sie, wie in der Windenergie, die Technologieführerschaft übernehme.