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"Erfolg heißt Veränderung"

Professor Dr. Heinz-W. Appelhoff, Vorsitzender des KLEINEN KREISES (links), und Geschäftsführer Jürgen Lehmann (rechts) begrüßten Professor Götz W. Werner zur Vortragsveranstaltung
Professor Dr. Heinz-W. Appelhoff, Vorsitzender des KLEINEN KREISES (links), und Geschäftsführer Jürgen Lehmann (rechts) begrüßten Professor Götz W. Werner zur Vortragsveranstaltung "Wirtschaft und Politik".

Oldenburg. Mit den Worten „Guten Abend, liebe Kundeninnen und Kunden“ begrüßte Götz Werner, Gründer der Drogeriemarktkette dm, das Publikum zu seinem Vortrag "Erfolg hat Folgen!" bei der Wirtschaftlichen Vereinigung Oldenburg - DER KLEINE KREIS. Über 200 Gäste waren der Einladung zur diesjährigen Vortragsveranstaltung "Wirtschaft und Politik" am gestrigen Abend in der Oldenburger Weser-Ems-Halle gefolgt.

Als Götz Werner mit 28 Jahren seinen ersten Laden eröffnen wollte, da wurde er von den Banken auf der Suche nach einem Kredit monatelang vertröstet und von Branchenexperten als „kleiner Spinner mit Flausen im Kopf“ belächelt. So nachzulesen in seiner im vergangenen Jahr erschienenen Autobiographie „Womit ich nie gerechnet hätte“.

1973 eröffnete der erste dm-Markt in Karlsruhe. Heute ist dm in zwölf europäischen Ländern mit rund 2.900 Märkten präsent. Nahezu 50.000 Mitarbeiter arbeiten für dm - davon rund 34.000 in Deutschland.

Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren bei dm sei, so Werner, täglich die Bedürfnisse der Mitarbeiter genauso wie die der 1,8 Millionen Kunden zu realisieren. Die Wertschätzung und Liebe zum Menschen spiegelten sich dann auch in vielen, zum Teil philosophischen, Fragestellungen und Feststellungen seines Vortrags wieder.

Veränderung, Mut und Entwicklung seien ureigenste Eigenschaften eines Unternehmers. daher sei sein Erfolgsrezept immer gewesen, Bestehendes zu hinterfragen, umzudenken und Neues zu integrieren. So sei Wachstum die Folge von Veränderung. Und Erfolg heiße Erfolg, weil er Folgen hätte, nämlich Verantwortung. Schließlich forderte der inzwischen 70-jährige Heidelberger Unternehmer seine Zuhörer dazu auf, sich stets zu bemühen, über den Tellerrand zu schauen und sich für die Gesellschaft zu interessieren und einzusetzen.