Europa und der freie Handel

Stellten die neue Broschüre des KLEINEN KREISES vor: Martin Steinbrecher (vorn), Vorsitzender des KLEINEN KREISES, Geschäftsführer Jürgen Lehmann (links), Prof. Hans Kaminski und Claudia Derks vom IÖB. Bild: KK
Stellten die neue Broschüre des KLEINEN KREISES vor: Martin Steinbrecher (vorn), Vorsitzender des KLEINEN KREISES, Geschäftsführer Jürgen Lehmann (links), Prof. Hans Kaminski und Claudia Derks vom IÖB. Bild: KK

Oldenburg, 21.06.2018. In einer globalisierten Welt mit ihren vielfältigen Herausforderungen ist kein EU-Staat mehr groß genug, um sich alleine zu behaupten. Der Wohlstand in der Europäischen Union beruht auf einem freien und offenen Welthandel. Der Wirtschaftsraum Europa ist einzigartig und nützt allen. Auch dem Nordwesten. Doch es warten große Herausforderungen auf die EU.

Mit der Broschüre „Wirtschaftsraum Europa – Warum freier Handel allen nützt“ will die Wirtschaftliche Vereinigung OIdenburg – DER KLEINE KREIS e.V nun die wichtigsten Fragen beantworten. Der Vorsitzende des KLEINEN KREISES, Martin Steinbrecher, und Geschäftsführer Jürgen Lehmann stellten die Broschüre am heutigen Donnerstag der Presse vor. Vom Oldenburger Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) war Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Kaminski anwesend. Das IÖB hat die Inhalte der Broschüre konzipiert und die Gestaltung fachlich begleitet. Claudia Derks vom IÖB übernahm die textliche Gestaltung.

Die EU mit ihrem Binnenmarkt ist ein seit Jahrzehnten laufendes Freihandelsprojekt. Eines, das in der deutschen Wirtschaft Millionen Jobs sichert. „Der Abbau von Handels- und Investitionsbarrieren sichert und schafft Arbeitsplätze und Investitionen“, erklärt Martin Steinbrecher.

Nicht erst seit Donald Trump zweifelten viele Deutsche an den Vorteilen der Globalisierung, so Steinbrecher. Arbeitsplätze und Standorte stünden vielfach im internationalen Vergleich und Wettbewerb. Unterm Strich sei der Schutz der eigenen Wirtschaft durch Zölle und Handelsbeschränkungen ein Trugschluss. „Protektionismus lähmt in letzter Konsequenz Wirtschaft und Wachstum“, warnt der Vorsitzende des KLEINEN KREISES.

„Unser Leitbild muss der Freihandel bleiben. Denn: Konkurrenz belebt das Geschäft und befördert Innovationen. Nur dieser dynamische Prozess führt zu Wachstum und Wohlstand, zu Innovation und Fortschritt“, fordert Martin Steinbrecher.

All dies biete der Wirtschaftsraum Europa. Es sei von existenzieller Bedeutung, dass dieser Raum nicht zerfalle, ergänzt Jürgen Lehmann, Geschäftsführer des KLEINEN KREISES. Denn im Alleingang werde kein europäischer Staat die Herausforderungen aus China, Asien insgesamt und den anderen aufstrebenden Wirtschaftsräumen meistern können.

Martin Steinbrecher abschließend: „Bei allen Schwierigkeiten und Problemen: Wir sind auf Europa angewiesen. Die Herausforderungen der Zukunft sind groß, die Chancen aber auch.“

Die Broschüre „Wirtschaftsraum Europa – Warum freier Handel allen nützt“ erscheint in der Reihe „Bürgerinformation“ der Wirtschaftlichen Vereinigung Oldenburg – DER KLEINE KREIS.

Die digitale Version der Broschüre kann unter www.derkleinekreis.org gelesen und heruntergeladen werden.

Es sind bisher als Broschüre erschienen:

  • Der Wohlfahrtsstaat als Problem der Massenarbeitslosigkeit – Ursachen und Möglichkeiten der Lösung
  • Soziale Gerechtigkeit – Zur Debatte um ein Grundkonzept der sozialen Marktwirtschaft
  • Lohnt sich Leistung noch? Ein Diskussionsbeitrag zu fehlenden Arbeitsanreizen und einer verfehlten Arbeitsmarktpolitik
  • Warum sind wir Deutschen reformunwillig?
  • Deutschland vor der Wende?! – Handlungsfelder und Konzepte
  • Die Reform des Föderalismus – Mehr Wettbewerb, mehr Gerechtigkeit
  • Einfachheit, Transparenz, Planungssicherheit – Warum das deutsche Steuersystem reformiert werden muss
  • Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2013
  • Motor Mittelstand – Ein Blick in den Antrieb der deutschen Wirtschaft